Qualitätsmanagement

Qualität, die man spürt. Nicht nur belegt.

Gute Pflege entsteht nicht zufällig. Sie braucht klare Standards, geschulte Menschen und den Mut, regelmäßig hinzuschauen. In der Grotjahn-Stiftung ist Qualitätsmanagement deshalb kein Ordner im Regal, sondern gelebter Alltag – überprüfbar, transparent und immer mit Blick auf den Menschen.

Offener Umgang mit Kritik statt Beschönigung

Verbindliche Standards statt Zufall

Regelmäßige Überprüfung statt Selbstbescheinigung

Qualität heißt bei uns: Verlässlichkeit im Alltag

Qualität zeigt sich selten in großen Momenten. Sie zeigt sich darin, ob die Medikamente stimmen, ob jemand Zeit hat zuzuhören, ob ein Angehöriger eine Antwort bekommt und ob das, was zugesagt wurde, auch eingehalten wird.


Unser Qualitätsverständnis ist deshalb doppelt verankert: fachlich in verbindlichen Standards und Prozessen – und menschlich in unserer christlich-diakonischen Haltung. Beides gehört für uns zusammen. Fachlichkeit ohne Zuwendung wäre kalt, Zuwendung ohne Fachlichkeit wäre unzuverlässig.



Damit Qualität nicht von einzelnen Personen abhängt, arbeiten wir mit einem strukturierten Qualitätsmanagement, das an allen Standorten der Stiftung greift – in der stationären Pflege in Schladen und Goslar ebenso wie in der ambulanten Versorgung der Diakonie-/Sozialstation Schladen.

So arbeitet unser Qualitätsmanagement

Unser Qualitätsmanagement begleitet den gesamten Pflegeprozess – von der Aufnahme bis zur Abschiedssituation. Es sorgt dafür, dass Abläufe beschrieben, überprüft und weiterentwickelt werden.


  • Qualitätshandbuch & Verfahrensanweisungen – verbindliche Regelungen für wiederkehrende Abläufe
  • Pflegeprozessplanung & Dokumentation – nachvollziehbar, individuell, tagesaktuell
  • Interne Audits & Pflegevisiten – regelmäßige Überprüfung direkt im Alltag
  • Fallbesprechungen & Übergaben – strukturierter Austausch im Team
  • Kennzahlen & Auswertungen – Erkenntnisse, aus denen konkrete Maßnahmen folgen
  • Kontinuierliche Verbesserung – erkannte Abweichungen führen zu Anpassungen, nicht zu Schuldzuweisungen


Verantwortlich koordiniert wird das Qualitätsmanagement zentral für die Stiftung – unterstützt von Hygiene- und Ausbildungskoordination sowie den Leitungen der Einrichtungen.

Drei Bereiche, die wir besonders im Blick behalten

Pflege & Betreuung

  • individuelle Pflegeplanung für jeden Menschen
  • Bezugspflege mit festen Ansprechpartner:innen
  • multiprofessionelle Teams
  • enge Zusammenarbeit mit Ärzt:innen und Therapeut:innen
  • palliative Begleitung mit Würde und Ruhe

Hygiene & Sicherheit

  • Hygieneplan nach aktuellen Vorgaben
  • geschulte Hygienebeauftragte in den Einrichtungen
  • regelmäßige Begehungen durch das Gesundheitsamt
  • sichere Arzneimittel- und Medikamentenprozesse
  • klare Regelungen für Notfälle

Mitarbeitende & Qualifikation

  • interne Fort- und Weiterbildungen
  • Praxisanleitung in der Ausbildung
  • Einarbeitungskonzept für neue Kolleg:innen
  • Fachkraftquote nach gesetzlichen Vorgaben
  • Gesundheits- und Arbeitsschutz im Blick

Wir lassen uns prüfen – gern und regelmäßig

Externe Prüfungen & Transparenz

Qualität, die niemand von außen anschaut, bleibt eine Behauptung. Deshalb sind externe Prüfungen für uns kein notwendiges Übel, sondern ein wichtiger Spiegel.

Unsere Einrichtungen werden regelmäßig geprüft – unter anderem durch den Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht des Landkreises und das Gesundheitsamt. Hinzu kommen Prüfungen im Rahmen des NLGA-Siegels sowie eigene interne Audits.


Die Ergebnisse besprechen wir im Team, leiten daraus Maßnahmen ab und verfolgen deren Umsetzung nach. Auf Wunsch legen wir Ihnen die aktuellen Prüfergebnisse für die Einrichtung, die Sie interessiert, gern persönlich vor.

Das Siegel wurde vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) in Zusammenarbeit mit den MRSA‑Netzwerken Niedersachsen entwickelt und bestätigt, dass unsere Einrichtung hohe Anforderungen an das Hygienemanagement erfüllt.



Das aktualisierte NiHSiP wird einstufig vergeben: Innerhalb eines Jahres müssen 10 Qualitätsziele erreicht werden, danach kann die Verstetigung alle zwei Jahre erfolgen. Die Teilnahme und Zertifizierung erfolgen jeweils auf Initiative des zuständigen örtlichen Gesundheitsamtes. Weitere Informationen und offizielle Unterlagen finden Sie beim NLGA und im Hygienepaket für Alten‑ und Pflegeheime."

Kritik ist uns willkommen

Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Entscheidend ist, wie damit umgegangen wird. Wir möchten wissen, wenn etwas nicht stimmt – und zwar möglichst früh und möglichst direkt.



Jede Rückmeldung, ob Lob, Anregung oder Beschwerde, wird bei uns aufgenommen, dokumentiert und bearbeitet. Sie erhalten eine Rückmeldung, und wo es nötig ist, ändern wir etwas.

Direkt vor Ort – sprechen Sie die Wohnbereichs- oder Einrichtungsleitung an

Telefonisch oder per E-Mail

Kontakt

Dagmar Spandau

Qualitätsmanagement & Assistenz der  Geschäftsführung

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